Kreml Gehalt von Ex-Außenministerin Kneissl enthüllt

Wieviel Geld erhält Kneissl für ihr Österreich-bashing?

Die Ex-Außenminister Karin Kneissl erhält für ihre Verleumdungen gegen den Staat Österreich ein fürstliches Gehalt vom Kreml. Recherchen des russischen Exilmediums Novaya Gazeta Europe in Zusammenarbeit mit dem STANDARD legen nun offen wieviel die in Österreich gescheiterte Ex-Politikerin erhält. Als Leiterin des eigens für sie geschaffenen Möchtegern-Thinktank „G.O.R.K.I“ an der Staatlichen Universität St. Petersburg hat Kneissl bislang 22 Millionen Rubel erhalten, umgerechnet 244.000 Euro. Insgesamt 2200 Euro pro Auftritt bekommt die ehemalige FPÖ Politikerin vom russischen Staat für Fernsehauftritte. Dafür sagt sie dann Sätze wie „Wenn ich etwas vermisse aus Europa, dann Frankreich, nicht Österreich. In Frankreich waren die Menschen menschlich, in Österreich Hyänen“, In einem Interview auf dem YouTube-Kanal „Brücke nach Osten“ wiederholte sie frühere Aussagen, wonach es „kein Zufall“ sei, dass Adolf Hitler aus Österreich kam. Zuvor bezeichnete sie Österreich als ein Land „voller Kleingeistigkeit, Neid und Minderwertigkeitskomplexe“

Karin Kneissl war von 2017 bis 2019 Außenministerin in der Regierung Kurz I. Aufmerksamkeit erreichte sie durch den peinlichen Knicks vor Putin auf ihrer medienträchtigen Hochzeit. Die 59-Jährige lebt seit rund eineinhalb Jahren in einem Dorf in der russischen Region Rjasan.

Kneissl spielt eine billige Rolle als vermeintlich exilierte Europäerin, die in Russland angeblich Freiheiten genießt, die Europa verloren hätte: „Man darf keine klugen Fragen mehr stellen, man darf nichts mehr diskutieren“, sagte sie etwa im vergangenen April über die Situation der Meinungsfreiheit in der EU – wenngleich in Russland Menschen wegen ihrer Meinung jahrelang in Gefängnisse kommen oder sogar ermordet werden.

Die Neos wollen ihr die Staatsbürgerschaft aberkennen. Die Argumentation Kneissl würde das Ansehen Österreichs beschädigen ist durchaus richtig. Während Kneissls Amtszeit von 2017 bis 2019 sei ein „russlandfreundlicher Geheimdienst“ im Außenministerium installiert worden, verwies Shetty auf deren ehemaligen Generalsekretär Johannes Peterlik. Der steht ab Mitte März vor Gericht, weil er geheime Informationen an den früheren BVT-Beamten Egisto Ott weitergegeben haben soll, dem wiederum Spionage für Russland vorgeworfen wird. Und auch ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti findet scharfe Worte für die Ex-Ministerin: „Da sieht man, wie schnell es mit dem Patriotismus der Kickl-FPÖ vorbei ist. Sobald Russland ruft, gibt es statt Austria First nur noch Russia today.“

In einem Satz hat die gescheiterte Politikerin allerdings Recht, wenn sie meint: „Österreich vermisst mich jedenfalls nicht.“

Foto: wikipedia

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