Barbara Röser: „Klare Regeln geben Schulen Sicherheit – Lehrkräfte dürfen bei der Umsetzung aber nicht alleingelassen werden“
Die ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer ziehen ein positives Fazit über die Einführung des Kopftuchverbots an Österreichs Schulen für Mädchen unter 14 Jahren. Die neue Regelung habe sich als sinnvoll erwiesen und werde an den Schulen insgesamt gut angenommen und konsequent umgesetzt, betont Landesobfrau Barbara Röser.
„Das Kopftuchverbot für unter 14-Jährige war ein wichtiger und richtiger Schritt. Die Schule ist ein Ort der Bildung, der persönlichen Entwicklung und der Integration. Klare Regeln schaffen dabei Orientierung und stärken insbesondere junge Mädchen in ihrer freien Entfaltung“, erklärt Röser.
Seit der Einführung habe es zwar einzelne Fälle gegeben, in denen Gespräche und weitere Schritte notwendig gewesen seien. Insgesamt funktioniere die Umsetzung jedoch gut. „Die Erfahrungen zeigen, dass die große Mehrheit die Regelung akzeptiert. Wo Fragen oder Konflikte auftreten, braucht es ein abgestimmtes und sensibles Vorgehen“, so Röser.
Entscheidend sei weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schulleitungen und Bildungsdirektion. „Die Verantwortung darf nicht allein bei den Lehrerinnen und Lehrern im Klassenzimmer hängenbleiben. Sie brauchen klare Abläufe, verlässliche Ansprechpartner und die volle Rückendeckung der zuständigen Stellen“, stellt die Landesobfrau klar.
Die ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer sprechen sich deshalb dafür aus, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und die Schulen bei der praktischen Umsetzung weiterhin eng zu begleiten. „Das Kopftuchverbot schafft Klarheit und schützt Kinder vor religiösem oder gesellschaftlichem Druck. Damit es dauerhaft gut funktioniert, müssen alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen“, so Röser abschließend.
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Landesobfrau Barbara Röser Tel. 0680 1442389





