Der Nationalrat hat sich für bessere Rahmenbedingungen beim Einsatz von Schulavataren eingesetzt. Für Schülerinnen und Schüler, etwa mit ME/CFS, ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht oft nicht möglich. Digitale Teilnahme wird daher zunehmend genutzt, bislang jedoch ohne klare rechtliche Grundlage. Ein einstimmig beschlossener 4‑Parteien‑Antrag soll nun die Ausarbeitung entsprechender Konzepte und rechtlicher Rahmenbedingungen durch die Bundesregierung vorantreiben.
Für viele Kinder mit schweren chronischen Erkrankungen geht es nicht nur um Lerninhalte, sondern um Zugehörigkeit, soziale Kontakte und das Gefühl, Teil der Klassengemeinschaft zu bleiben. Schulavatare können genau diese Verbindung aufrechterhalten und dürfen kein Sonderfall oder eine Ermessensfrage sein“, betont die Nationalratsabgeordnete und Behindertensprecherin Heike Eder (ÖVP).
Auch Landtagsabgeordnete und Bildungssprecherin Veronika Marte (ÖVP) unterstreicht die Bedeutung klarer Rahmenbedingungen aus Sicht der Schulen:
„Lehrerinnen und Lehrer wollen betroffene Kinder bestmöglich unterstützen. Dafür braucht es klare, bundesweit einheitliche und rechtssichere Regelungen, damit moderne Hilfsmittel selbstverständlich eingesetzt werden können.
Der Nationalrat setzt damit ein wichtiges Signal für mehr Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit – sowohl für chronisch kranke Kinder als auch für jene Schulen und Lehrkräfte, die sie begleiten.
Fotos: Vorarlberger Volkspartei
Bei Rückfragen:
Abg.z.NR. Heike Eder
+43 676 9165031
Bildungssprecherin Veronika Marte
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