13.04.2026
Die ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer Vorarlberg sprechen sich klar für das geplante Kopftuchverbot an Schulen für unter 14-Jährige aus. Für sie ist klar: Schule muss ein Ort der Freiheit, der Gleichstellung und der ungestörten persönlichen Entwicklung sein.
„Gerade junge Mädchen müssen die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten – ohne gesellschaftlichen oder familiären Druck. Das geplante Kopftuchverbot ist deshalb ein wichtiges Signal für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und den Schutz von Kindern“, betont Barbara Röser, Obfrau der ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer Vorarlberg.
Für die ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer geht es dabei nicht um Ausgrenzung oder um eine Bewertung von Religion, sondern um eine klare Haltung: In der Schule darf kein Platz für Symbole sein, die bei Kindern mit Druck, Rollenzuschreibungen oder Unfreiheit verbunden sein können. „Wer Gleichstellung ernst nimmt, darf nicht wegschauen. Schule ist ein Schutzraum – und dieser Schutzraum muss für alle Kinder gelten. Es ist richtig, dass hier eine klare Grenze gezogen wird“, erklärt Stephan Obwegeser, Obfrau-Stellvertreter der ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer Vorarlberg.
Zugleich fordern die ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer eine klare und praxistaugliche Umsetzung. Schulen und Lehrpersonen bräuchten dafür eindeutige Vorgaben und rechtliche Sicherheit. „Unsere Lehrerinnen und Lehrer brauchen Rückenwind statt zusätzlicher Unsicherheit. Wenn ein solches Verbot kommt, dann muss auch klar sein, wie es im Schulalltag umgesetzt wird. Klarheit und Hausverstand sind hier entscheidend“, so Röser und Obwegeser abschließend.
Foto: © mathis.studio
Nähere Informationen bei: Barbara Röser Tel. 0680 1442389





