ÖAAB Vorarlberg begrüßt Einigung zur Aktivpension: Leistung im Alter muss sich endlich auszahlen

15.04.2026

Marte und Feurstein-Pichler: Wer länger arbeitet, verdient Entlastung, Anerkennung und mehr Netto vom Brutto

Der ÖAAB Vorarlberg begrüßt die Einigung der Bundesregierung zur Einführung der Aktivpension ausdrücklich. Damit werde ein wichtiges Signal gesetzt: Wer auch über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus arbeiten will, soll in Österreich künftig deutlich bessergestellt werden. Vorgesehen sind unter anderem ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 15.000 Euro pro Jahr, der Entfall des Dienstnehmerbeitrags zur Pensionsversicherung in Höhe von 10,25 Prozent sowie zusätzliche Mittel für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die gesetzliche Umsetzung ist mit 1. Jänner 2027 vorgesehen.

ÖAAB-Landesobfrau Veronika Marte betont:
„Diese Einigung ist ein starkes Signal für all jene Menschen, die auch im Alter Verantwortung übernehmen, ihre Erfahrung einbringen und weiter Leistung leisten wollen. Es ist nur fair, dass sich dieses Engagement künftig auch finanziell spürbar lohnt. Wer länger arbeitet, darf nicht bestraft, sondern muss entlastet und anerkannt werden.“

Für den ÖAAB ist klar: Gerade in einer Zeit des demografischen Wandels braucht es vernünftige und leistungsfreundliche Antworten statt neuer Belastungen. Die Aktivpension sei genau ein solcher Schritt. Wer über das Regelpensionsalter hinaus weiterarbeitet oder den Pensionsantritt bewusst aufschiebt, profitiert künftig von klaren steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Entlastungen. Zusätzlich werden ab 2027 weitere 100 Millionen Euro für Maßnahmen zur Beschäftigung Älterer bereitgestellt.

Landtagsabgeordnete Karin Feurstein-Pichler erklärt:
„Viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verfügen über enormes Wissen, Erfahrung und Verlässlichkeit. Dieses Potenzial länger im Arbeitsmarkt zu halten, ist richtig und notwendig. Die Aktivpension schafft dafür endlich bessere Rahmenbedingungen. Wer arbeiten will, soll die Chance dazu bekommen, und zwar mit einem System, das Leistung honoriert und nicht ausbremst.“

Der ÖAAB Vorarlberg sieht darin auch einen wichtigen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Impuls. Gerade angesichts des Fachkräftebedarfs sei es entscheidend, Menschen, die bereit sind, länger im Berufsleben zu bleiben, nicht durch hohe Abgaben zu entmutigen. Dass nun sowohl ein Freibetrag eingeführt als auch die Sozialversicherungsbelastung gesenkt wird, sei ein richtiger und notwendiger Schritt. Der neue Freibetrag richtet sich an Personen, die zusätzlich zur Alterspension weiterarbeiten, ebenso wie an jene, die ihren Pensionsantritt bewusst verschieben.

Foto: ÖAAB Vorarlberg

Mehr Informationen bei: Landesobfrau Veronika Marte Tel. 0664 4329931

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