„Ghörig furtgo – Ghörig hoamko“: JVP Vorarlberg setzt sich für mehr Sicherheit beim Feiern ein

Die Junge Volkspartei Vorarlberg hat in Feldkirch, Dornbirn und Bregenz mit jungen Menschen über ihre Erfahrungen in der Nachtgastronomie gesprochen. Das Stimmungsbild fällt gemischt aus, JVP fordert einheitliche Sicherheitsstandards.

Die JVP Vorarlberg hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Sommerkampagne „Ghörig furtgo – Ghörig hoamko“ vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit beim Feiern, in der Nachtgastronomie, bei Großveranstaltungen und auf dem Nachhauseweg. Grundlage der Kampagne sind persönliche Gespräche, die Vertreterinnen und Vertreter der JVP in den vergangenen Wochen an mehreren Abenden in Feldkirch, Dornbirn und Bregenz mit jungen Menschen vor Ort geführt haben.

Das dabei eingeholte Stimmungsbild fällt durchwachsen aus: Neben zahlreichen positiven Rückmeldungen zu aufmerksamem Personal, funktionierenden Nachtbusverbindungen und einem guten Miteinander gab es auch Berichte über Situationen, in denen sich junge Menschen – insbesondere junge Frauen – auf dem Heimweg oder beim Feiern unsicher gefühlt haben. Die JVP betont dabei ausdrücklich, dass es ihr nicht darum geht, die Vorarlberger Nachtgastronomie pauschal in ein schlechtes Licht zu rücken. Im Gegenteil: Es gibt bereits zahlreiche Clubs, Lokale und Großveranstaltungen in Vorarlberg, die in Sachen Sicherheit vorbildlich arbeiten. Ziel der Kampagne ist es, dieses gute Niveau überall zum Standard zu machen: „Uns geht es nicht darum, das Vorarlberger Nachtleben schlechtzureden – im Gegenteil: Viele Betriebe und Veranstalter leisten bereits hervorragende Arbeit. Aber jedes einzelne negative Erlebnis, das uns bei unseren Gesprächen in Feldkirch, Dornbirn und Bregenz geschildert wurde, zeigt uns, dass wir als Gesellschaft gemeinsam noch besser werden müssen“, so Landtagsabgeordneter und VP-Jugendsprecher Cenk Dogan.

Auch Landesobmann Julian Bitsche bringt es klar auf den Punkt: Für ihn sei jeder einzelne Fall, in dem sich ein junger Mensch beim Feiern nicht sicher fühle, bereits einer zu viel. Sicherheit dürfe nicht vom Zufall abhängen, in welches Lokal man gehe oder auf welche Veranstaltung man komme. „Was heute schon an manchen Orten in Vorarlberg funktioniert, muss überall zum Standard werden. Sicherheit beim Feiern darf kein Glücksspiel sein“, betont Bitsche und fordert einheitliche, praxistaugliche Standards für die gesamte Nachtgastronomie und für Großveranstaltungen – von Schulungen für Personal über klare Notfallabläufe und den niederschwelligen Zugang zu Teststreifen bis hin zu sicheren Nachtbusverbindungen und guter Beleuchtung auf den Heimwegen.

Die JVP betont ausdrücklich, Betriebe nicht mit zusätzlicher Bürokratie zu belasten, sondern gemeinsam mit der Wirtschaft praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig sieht die JVP Sicherheit beim Feiern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Land, Gemeinden, Polizei, öffentlicher Verkehr, Taxiunternehmen, Bildungseinrichtungen und Veranstalter seien gleichermaßen gefordert. „Jeder einzelne Fall, in dem sich ein junger Mensch beim Feiern nicht sicher fühlt, ist einer zu viel. Damit dürfen wir uns nicht abfinden“, so Bitsche abschließend.

Mit der heutigen Pressekonferenz macht die JVP Vorarlberg deutlich, dass sie am Thema dranbleibt: Die Rückmeldungen aus Feldkirch, Dornbirn und Bregenz fließen in die weitere Arbeit ein, in den kommenden Wochen und Monaten will die JVP im intensiven Austausch mit den betreffenden Stakeholdern an praxistauglichen Lösungen weiterarbeiten.

Foto: Thoma/JVP

Rückfragehinweis:

Matthias Thoma

Landesgeschäftsführer JVP Vorarlberg

matthias.thoma@volkspartei.at

0664 9661854

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